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Das Motiv dieser Seite:
( Vorab
ein Wort: Diese Seite, ihr Inhalt ist emotional sehr
beeindruckend. Nicht jeder Leser ist psychisch so stark, dass er
dies ohne Weiteres verkraftet. Ich bitte Menschen mit seelischen
Störungen genauestens abzuschätzen, ob sie den Inhalt dieser Seite
emotional verarbeiten können . . . )
Für Jessica aus
Hamburg, für Kevin aus Bremen, für André aus Iserlohn und Lea-Sophie
aus Schwerin können wir nichts mehr tun. Wie zum Hohn wurde Dennis´
Leichnam, in der Küche seiner Eltern, in der Kühltruhe, zweieinhalb
Jahre aufgehoben. Genau dort, wo die anderen Familienmitglieder
weiter regelmäßig ihre Nahrung zu sich genommen haben.
Auch die vielen
anderen namenlosen Kinder wollen wir nicht vergessen:
Ungeliebt -
vernachlässigt - verhungert! Verhungert in einer Gesellschaft des
technischen Fortschrittes, in einer Gesellschaft des Überflusses,
des Übergewichtes!
Wer denkt
darüber nach, dass vor dem Hungertod dieser Kinder ihre Missachtung
stand, das Ignorieren der Grundbedürfnisse, ihnen also das Gefühl
der Geborgenheit, der Zuneigung und der Zärtlichkeit; die
Mutterliebe, verweigert wurde.
Die
Bezugsperson, die so handelt, schreckt auch vor Gewalt nicht zurück.
Das belegen auch nahezu alle beobachteten Fälle.
Das „Verhungern
lassen“, der Hungertod, ist also nur die „Spitze des Eisberges“, ist
der physische Höhepunkt dessen, was dem Kind zu Lebzeiten angetan
wurde . . .
. . . und seine
Seele?
Eine verletzte
Seele heilt niemals! Sie „vernarbt“ nur oberflächlich. Fachleute
sprechen da wohl von einem Trauma. . .
Nun, das
verhungerte Kind kann nicht mehr berichten, wie es sich gefühlt hat,
als es nach seiner Mutter schrie und keine Zuneigung und Fürsorge
bekam . . .
. . . und die
Kinder, die solche Torturen eher zufällig überstanden haben?
Sie werden
schweigen! Schweigen,
-
weil sie sich schämen,
-
weil ihnen eingeredet wurde, sie
hätten selbst schuld,
-
weil sie ihr Elternhaus trotzdem immer
schützen werden,
-
weil sie sich sonst selbst ausgrenzen .
. .
-
weil man ihnen nicht glauben wird?
-
weil . . .,
-
weil . . .
Keiner wird je
verstehen, warum das später erwachsene Kind sich oft so ganz gegen
alle menschlichen Normen verhält . . .
Da ist der
kleine etwa 10-jährige Junge. Er verbirgt seine rechte Hand vor dem
Banknachbar in der Schule, einem Arztsohn. Trotzdem sieht dieser die
deutlichen Spuren eines Ofenschürhakens auf dem Handrücken.
Er meldet dies
der Lehrerin, diese dem Schuldirektor und der Junge wird befragt.
Solange und so hartnäckig, bis er berichtet. Und er erzählt, dass er
böse war und dass er dafür von der Mama bestraft wurde, mit dem
Feuerhaken . . .
Noch bevor der
Unterricht zu Ende ist, hat seine Mama Kenntnis bekommen und das
Kind erleidet Höllenqualen (natürlich so, dass man diesmal nichts
sieht . . .)
Das Kind wird so
lange „bearbeitet“, bis es beim Schuldirektor erzählt, dass es ihn
angelogen hat . . .
Das Kind muss
zur Strafe beim Montagsappell der Schule vor 1500 Kinder treten und
erhält einen Tadel
Das Kind
versteht die Welt nicht mehr, es hat doch nur die Wahrheit gesagt? .
. . Und nun ist alles in Ordnung, da es zum Schutz der Mama gelogen
hat . . .
Ein anderes mal,
der Junge ist wohl noch etwa drei bis vier Jahre jünger, denn er
hatte gerade den Buchstaben „O“ gelernt und die Hausaufgabe gelang
ihm nicht. Das „O“ wurde nicht so schön rund und er bekam Panik,
wollte es mit dem runden Radiergummi als Schablone versuchen . . .
Nachts wurde er
wach, von dem kühlen Waschlappen auf dem Auge, denn die Schwellung
am Auge, verursacht durch die Tischkante, hätte sicher ein
schlechtes Licht auf Mama geworfen, in der Schule . . .
Ansonsten war
der Junge ja eh zu nichts nutze, aus ihm würde wohl auch nie was
„gescheites“ werden . . . hätte sie ihn doch besser im Kindbett
erstickt – sagte Mama . . .
Der Junge ist
längst erwachsen geworden, er hat sich mit 21 von Mama weg zum
Militär geflüchtet. Anders hätte er sich wohl nie von ihr lösen
können, denn er konnte ja keine eigenen Entscheidungen fällen . . .
beim Militär aber, musste er nur so, wie bisher „Befehle ausführen“,
denn das hatte er sehr gut gelernt . . . und auch später . . . man
musste ihm nur sagen, was er tun soll . . .
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* *
( Diese Seite
beinhaltet Gedanken, die auf Informationen und Erlebtem basieren.
Ich habe dabei die Pflicht. Betroffene, aber auch ihre
Angehörigen zu schützen, denn nichts, was ich hier darlege,
entspringt der Phantasie,
alles ist bittere Realität!
und
keiner wird je sagen können, wie vielen Kindern zwar der Hungertod
erspart blieb, sie aber einen unsichtbaren, irreparablen Schaden
erleiden mussten.)
Ich
möchte den Besucher dieser Gedenkseite angesichts der Opfer
sensibilisieren.
Ich
werde meine Gedanken in unregelmäßigen Abständen weiter ergänzen.
Danke, dass Sie bis hierher gelesen haben und danke dafür, dass Sie
sich vielleicht erstmals, angeregt durch diese Seite, mit dieser Thematik
befassen . . .
schauen Sie bitte
wieder hier hinein und empfehlen Sie diese Seite weiter |